Katze beim Mittagsschlaf bei Achtsamkeits-Coaching.Köln Einfach SEIN

Achtsamkeit (englisch: Mindfulness)

 

Achtsamkeit bedeutet, sich selbst (und anderen) mit Mitgefühl, Offenheit und Akzeptanz zu begegnen. Durch das Einüben einer achtsamen Haltung kann es Ihnen Schritt für Schritt gelingen, ganz im jeweiligen Moment hier zu sein, ohne die dabei auftauchenden Gedanken oder Gefühle zu bewerten.

Sie lernen, sowohl Ihr tägliches „Kopfkino“ aus Geschäftigkeit, Zweifeln, Erinnerungen und Zukunftsplänen, als auch Ihre körperlichen Wahrnehmungen und Gefühlszustände wie Traurigkeit, Freude, Verzweiflung, Euphorie, Angst, Lebendigkeit, Liebe, Ärger, Wut und viele andere zu beobachten, ohne sich darin zu verlieren.

 

 

Übung: Atmen Sie bewusst ein und wieder aus. Können Sie Ihren Atem wahrnehmen, wie er durch die Nase strömt? Spüren Sie Ihre Füße auf dem Boden? Wie fühlt sich das JETZT an? Können Sie die Pause zwischen Einatmen und Ausatmen wahrnehmen? Wie geht es Ihnen gerade? Sind Sie traurig oder erschöpft? Sind Sie zufrieden oder voller Freude?  Welche Gedanken sind mit diesen Gefühlen verbunden? Welche Geschichten aus der Vergangenheit oder welche Assoziationen mit der Zukunft? Kommen Sie immer wieder zurück zu Ihrer Wahrnehmung im jetzigen Moment.

 

Durch eine achtsame Haltung erlernen Sie Schritt für Schritt die Fähigkeit, präsent mit Ihren Emotionen, Gefühlen und  Körperempfindungen zu sein, ohne in die damit verbundenen Erfahrungen oder Vorstellungen einzutauchen. Üben Sie, eine  Beobachterrolle einzunehmen zu allem, was auftaucht, z.B. Empfindungen und Gedanken wie: "Jetzt bin ich schlecht drauf." "Jetzt bin ich  glücklich." "Jetzt fühle ich Verzweiflung aufsteigen." "Das kenne ich so gut von früher."  "Das verursacht  Magendrücken." "Ich will das weghaben." "Das wird nie aufhören". "Der Kinofilm gestern abend war nicht gut." "Und was soll ich eigentlich heute abend kochen?" Usw. usw.

Atmen Sie ein und wieder aus. Jetzt. Beobachten Sie Ihren stets aktiven Verstand und nehmen Sie die vielen Gedanken wahr, ohne sich darin zu verlieren. Das kann mit der Zeit einen wohltuenden Abstand schaffen zum häufig Stress verursachenden Gedankenkarussel. Zudem ermöglicht Ihnen eine achtsame Haltung die wichtige Erfahrung, dass alle Gefühle - angenehme wie unangenehme - nach einer gewissen Zeit wieder gehen: Wenn Sie sie nicht verdrängen, sondern fühlen und ohne Bewertung annehmen.

Was man verdrängt, macht man stark. Was da sein darf, kann wieder gehen.

Achtsamkeit und Mitgefühl wirken sich nachweislich positiv auf bestimmte Regionen in unserem Gehirn aus. Unser ganzes System lernt einen neuen, weniger Stress verursachenden Umgang mit Gefühlen und Gedanken. Unser Gehirn bildet neue neuronale Verknüpfungen. Dabei unterstüzte ich Sie als Coach sehr effektiv.

 

Sonnenuntergang bei kirsten-pape-coaching.de Gedanken werden Worte. Worte werden Taten. Taten werden Gewohnheiten. Gewohnheiten prägen unsere Zukunft.

Die Kraft der Gedanken

 

Die englische Bezeichnung Mindfulness bedeutet auch: 

Wenn wir lernen, unsere Gedanken bewusst wahrzunehmen, erkennen wir mit der Zeit, wie sie unsere Wirklichkeit formen.

Neurowissenschaftliche Studien belegen, dass sich die feinen Strukturen unseres Gehirns beständig verändern – im Einklang mit dem, was wir denken und worauf wir unsere Aufmerksamkeit und Energie lenken.

Leider haben viele Menschen nicht gelernt, ihre Aufmerksamkeit auf das zu richten, was sie als hilfreich und positiv für sich selbst und ihr Leben empfinden.

Wenn wir achtsam und bewusst lernen, die Kraft unserer Gedanken positiv zu nutzen, kann das nachweislich Stress und Blockaden auflösen.

 

 

 

Übung: Wie fühlen Sie sich gerade? Freudig, glücklich, erfüllt? Oder ängstlich, traurig, hilflos, unruhig?

Welche Gedanken sind mit diesen Gefühlen verbunden? Wenn Sie sich z.B. ängstlich oder hilflos fühlen, fragen Sie sich, was Sie denken könnten, damit Sie sich ein wenig besser fühlen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit dann bewusst auf diesen neuen Gedanken und nehmen Sie wahr, wie Sich sich jetzt damit fühlen. Gibt es einen anderen Gedanken, der dazu beiträgt, dass Sie sich noch besser fühlen?

 

Selbstmitgefühl

 

Mitgefühl wird gemeinhin als etwas betrachtet, das wir vor allem Anderen entgegen bringen können. Sich selbst mit Mitgefühl zu begegnen, gilt häufig als egoistisch. Die moderne Neurowissenschaft belegt, dass Mitgefühl mit uns selbst einen wesentlichen Beitrag zu emotionalem Wohlbefinden und innerer Stabilität leisten kann. Dieses Selbstmitgefühl (Self-Compassion) ist eine Fähigkeit, die jede und jeder hat bzw. entwickeln kann. Wenn wir lernen, eigenem Leid und Schmerz mit Mitgefühl zu begegnen, uns mit allem anzunehmen, was uns ausmacht und was wir erlebt haben, kann das unser Leben radikal verändern. Uns selbst mit Freundlichkeit zu begegnen, statt Probleme und Schmerz zu verdrängen oder sich dafür zu kritisieren, dass wir "so sind", ist der Schlüssel zur Annahme dessen, was IST.

Und genau dort kann Veränderung beginnen.

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